über mich

Ich bin Konrad. Mehr Vortrieb pro Pedaltritt ist mein Handwerk.

Radfahren ist meine Leidenschaft. Andere dabei zu begleiten, auf dem Rad besser zu werden, ist mein Antrieb. Dafür verbinde ich drei Dinge: einen sportphysiotherapeutisch geschulten Blick auf deinen Körper, die Erfahrung aus vielen Jahren ambitioniertem Rennradfahren neben dem Job und das Gespür dafür, aus Trainingsdaten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mein Ziel ist einfach: Du sollst mehr aus deiner Zeit auf dem Rad machen und dabei gesund bleiben. 

Wo alles angefangen hat

Sport ist mein Ding, seit ich denken kann. Über 20 Jahre habe ich Fußball gespielt und es dabei bis zu einem Einsatz in der Verbandsliga geschafft. Weil mich interessiert hat, was Sportlerinnen und Sportler leistungsfähig und gesund hält, habe ich Physiotherapie mit Vertiefung Sportphysiotherapie studiert und parallel einen Verein der 2. Fußball-Bundesliga betreut, von der Jugend bis zur Profimannschaft.

Als Knie und Hüfte beim Fußball irgendwann ihr Veto einlegten, bin ich aufs Rad umgestiegen. 

Mitgenommen habe ich eine Überzeugung, die bis heute alles prägt, was ich tue: Leistung hat nur Bestand, wenn der Körper sie trägt.

Vom Hobbyfahrer ins Nationaltrikot

Meine ersten Versuche auf dem Rennrad waren eine Sammlung klassischer Anfängerfehler: zu wenig Verpflegung dabei, viel zu lange Touren, viel zu schnell losgefahren. Und natürlich der Klassiker: an der Ampel nicht rechtzeitig ausgeklickt und ganz langsam umgefallen.

Struktur kam erst ein wenig später in mein Training, als ich beruflich in Tansania gelebt habe. Verkehr und Straßenverhältnisse ließen freies Fahren kaum zu, also bin ich auf den Smart-Trainer umgestiegen und habe zum ersten Mal nach einem echten Plan trainiert. Plötzlich ging es messbar voran. Aus dem ersten Online-Rennen wurde ein Platz im Team Beastmode powered by ROSE und daraus schließlich das Nationaltrikot bei der UCI eSports WM sowie der UCI Gran Fondo WM.

All das neben einem Vollzeitjob. Ich weiß also, wie sich ein Intervalltraining um neun Uhr abends anfühlt, und wie viel trotzdem möglich ist, wenn der Plan zum Alltag passt.

Zwei Welten: Körper und Daten

Nach meinem Physiotherapie-Studium habe ich beruflich viele Jahre an der Digitalisierung des Gesundheitswesens gearbeitet: im Krankenhaus, in der Beratung und zuletzt in einem Software-Unternehmen. Dort habe ich gesehen, was gute Software leisten kann, wenn sie Daten zusammenführt, statt sie in Excel-Tabellen verschwinden zu lassen. Und dass Technik den Menschen dienen muss, nicht umgekehrt.

Bei vortriebwerk verbinde ich, was sonst meist getrennt bleibt: was dein Körper mir zeigt und was deine Daten mir sagen. Ein Wattwert allein erklärt nicht, warum dir nach drei Stunden der Rücken wehtut. 

Und ein geschulter Blick allein sieht nicht, wie sich deine Leistung über Wochen entwickelt. Erst zusammen ergeben beide ein klares Bild, aus dem wir die richtigen Schlüsse ziehen. 

Wie das im Einzelnen aussieht, liest du hier: 

Warum vortriebwerk

Jahrelang lief der Radsport neben dem Beruf. Irgendwann war klar: Das, wofür ich abends nach der Arbeit noch Energie habe, soll meine Arbeit sein. Deshalb widme ich mich jetzt ganz vortriebwerk, und im Namen steckt, worum es mir dabei geht.

Vortrieb ist das, was ankommt

Vortrieb ist die Kraft, die dich tatsächlich nach vorn bringt. Nicht die Wattzahl im Kopf, nicht das teuerste Material, sondern das, was davon auf der Straße ankommt. Dafür müssen dein Körper, dein Rad und dein Training zusammenpassen.

Das "werk" steht für die Arbeit dahinter. Hier wird Hand angelegt: an deiner Position auf dem Rad, an deinem Trainingsplan und an dem, was dein Körper dafür braucht. Mit Sorgfalt, Schritt für Schritt, bis es passt.

Wofür ich stehe


Der Körper zuerst

Bevor wir über Watt sprechen, schaue ich, was dein Körper braucht.


Verstehen statt abhaken

Ich erkläre dir, warum wir etwas tun, damit du dem Weg vertraust.


Dranbleiben statt Heldentaten

Ein Plan, den du durchhältst, schlägt den perfekten Plan auf dem Papier.


Selbstständigkeit statt Abhängigkeit

Mit der Zeit lernst du, dein Training selbst zu lesen und einzuschätzen.

Siege kann ich dir nicht versprechen. Ich sehe mich als Wahrscheinlichkeitsoptimierer: Ich sorge dafür, dass die Chancen, deine persönlichen Ziele auf dem Rad zu erreichen, auf deiner Seite stehen.

Qualifikationen

Physiotherapeut

B.Sc. mit Vertiefung Sportphysiotherapie

DOSB-Trainer-B

Leistungssport Radsport, German Cycling 

Kraft & Ernährung

Instruktor im Radsport, German Cycling

Bikefitter

ISCO Level 1, zertifiziert von gebiomized 

Was ich weitergebe

Neben vortriebwerk gebe ich weiter, was ich gelernt habe: vor der eigenen Haustür und in Tansania. 

Im Verein und Landeskader

Bei Blau-Weiss Buchholz organisiere ich den wöchentlichen Trainingstreff und betreue unsere Sportlerinnen und Sportler ab der U19 im Erwachsenenbereich. Als Stützpunkttrainer unterstütze ich außerdem die Ausbildung des Nachwuchses im Landeskader Niedersachsen.

In Tansania

Dort hat mein strukturiertes Training begonnen, und dorthin gebe ich etwas zurück: Ich unterstütze das Pasha Cycle Training Centre, Tansanias erste feste Trainingsbasis für den Radsport. Jugendliche trainieren dort sicher auf Smart-Trainern, gerade für Frauen und Mädchen oft der erste Weg in den Sport.

Lass uns kennenlernen

Im Erstgespräch klären wir, wo du stehst und wohin du willst. Danach entscheidest du, ob und wie wir zusammenarbeiten.